© Sandra Kosel 2018

Tussenland 2010

C-Prints 

 

Ich stamme aus einer ländlichen Region in der Steiermark, unweit von Graz. Besuche im „Heimatort“ und in anderen ländlichen Regionen, ließen mich immer wieder dessen landschaftliche Veränderung wahrnehmen. Dies führte zum Beginn einer Serie die sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Der Begriff Tussenland stammt aus Holland. Die Zersiedelung der Städte führte dazu, dass im früher ungenutzen Umland neue „Zwischenräume“ gestaltet wurden. 

Die nicht geplanten Orte stellen eine neue Landschaft dar, die auch die Stadt als einzelnen zusammenhängenden Raum in Frage stellt. In diesem Fall, im österreichischen Umland, fungiert dieses „Zwischenland“ als wirtschaftlicher Anreiz, als günstigere Ausweichmöglichkeit zum urbanen Raum und zur Belebung der örtlichen Infrastruktur (Verkürzung der täglichen Wege der Bewohner). Die Bauten wirken kurzlebig bzw. schnell errichtet, vorrangig – so wirkt es – ist deren Funktionalität.

 

 

The term "Tussenland“ has its origin in Holland. The unplanned settlement in open country lead to the uprising of „places in between“ in former unbothered space.splinter development created a new kind of landscape that stays in opposition to the idea of the city as one. My origin is the region of the Steiermark around Graz.Visiting my native place and comparabel others always brought their changing to my mind. What made me start this series to counter this theme.In this case, in the Austrian landscapes, the „places in between“ work as backup capacity for economic assets to the scarce urban space and also for the vitalisation for the local infrastructure. The buildings seem ephemeral and fast constructed - the functionality comes first.