www.findasign.net, mixed media 2008
„Ein Zeichen zeigt etwas an, d.h. es verweist auf etwas, das außerhalb des Zeichens selbst liegt.“ (project link)

fact

Im „Google“-Suchfenster wurden der Begriff „Frieden“ und „Krieg“ jeweils in 10 verschiedenen Sprachen und den damit verbundenen Schriftzeichen eingegeben. Aus dem Output der Suche wurden die Bilddaten entnommen. Die Bilder wurden mittels einer Vektorgrafik reduziert. Anhand der Website unter findasign.net werden alle Elemente der Arbeit präsentiert und zueinander in Bezug gesetzt. Außerdem wurden 100 Buttons mit jeweils 10 Sujets pro Sprache produziert.

peace and war

Medial ist der Begriff „Krieg“ besonders in seiner visuellen Form präsent.
Die inflationäre Verwendung von Bildern führt dazu, dass das Gesehene nur mehr bedingt aufgenommen wird, bzw. zu einer verstärkten Distanzierung zum Bildinhalt. Dieser dominanten Präsenz wurde der Begriff „Frieden“ gegenüber und dazugestellt. Der Antagonismus dieser Begrifflichkeiten erfüllt sich nur bedingt in seiner visuellen Form. Die daraus ausgewählten Bilder sollen deren Repräsentationsgehalt gezielt hinterfragen.

language and signs or „show me your button ...!“

Immer mehr (vermeintliche) „Information“ wird in Form von Zeichen und Bildern dargeboten. Nur, wie viel vermag ein Bild auszusagen, wie viel Informationsgehalt steckt in ihm und gibt es eine universelle Konnotation eines Bildes?
Das zum Dekorations- oder Suggestionsmaterial verkommene Bild sucht nach seiner Eigenständigkeit, diese wird jedoch in Frage gestellt.

„show me your button ...!“ – BUTTONS FOR FREE

Als letzter Akt der Arbeit wurden die Buttons/Images verschenkt um sie somit ihrem Kreislauf zurückzuführen. Der Prozess sollte die Wandelbarkeit des Bildinhaltes, der durch den Konsumenten verursacht wird verdeutlichen. Offen bleibt jedoch die Frage, wie reflexiv wir uns mit Bildinhalten auseinandersetzen, bzw. auseinandersetzen können.

Die Bilder wären nun nicht mehr die Selben – der Output wäre ein Anderer,
die Wandelbarkeit steht im Vordergrund.